Sternsinger besuchen und segnen die Klinik Rabenstein in Bad Salzhausen

Die diesjährige Sternsinger-Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto:

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit

Weltweit müssen Millionen Kinder arbeiten – oft unter gefährlichen, ausbeuterischen Bedingungen. Sie schleppen schwere Lasten, bedienen Maschinen und arbeiten stundenlang in dunklen Werkstätten. Für Schule bleibt dabei keine Zeit. Die Aktion Dreikönigssingen 2026 macht darauf aufmerksam: Kinder haben ein Recht auf Bildung, Schutz und ein gesundes Aufwachsen und dürfen nicht als Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Dieses Recht wird noch immer verletzt. Weltweit arbeiten rund 160 Millionen Kinder, die Hälfte von ihnen unter besonders gefährlichen Bedingungen. Dabei hat sich die Weltgemeinschaft vorgenommen, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden – dieses Ziel wurde klar verfehlt. Die Aktion Dreikönigssingen 2026 bringt den Sternsinger*innen nahe, was Kinderarbeit bedeutet – und wie sie sich für Kinderrechte stark machen können. Sie zeigt: Wenn Kinder arbeiten müssen, statt zur Schule zu gehen, wird ihnen ihre Zukunft genommen. Partnerorganisationen des Kindermissionswerks setzen sich weltweit dafür ein, dass Kinder aus ausbeuterischer Arbeit befreit werden, wieder zur Schule gehen können und neue Perspektiven erhalten. Eltern, Gemeinden und Behördenwerden über die Bedeutung der Kinderrechte informiert – denn nur gemeinsam lässt sich der Kreislauf aus Armut,

fehlender Bildung und Kinderarbeit durchbrechen. Rund um den Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, singen, bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not.

Der Segensgruß lautet: Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus

Am Dienstag, den 6. Januar sangen die Sternsinger in der Mittagszeit im Speisesaal der Klinik Rabenstein, Fachklinik für Orthopädie und Innere Medizin in Bad Salzhausen, Lieder und brachten den Segen für das neue Jahr an zahlreiche Türen der Klinik an.

Karl Heinrich Stein, Pfarrer der katholischen „Pfarrei St. Christophorus vor dem Vogelsberg“, Maria Schieber sowie Johannes Schönbach mit Esther Langsdorf, begleiteten die Sternsinger. Sie wurden in der Klinik von dem Geschäftsführer und Inhaber Thomas Bruschinsky freundlich aufgenommen und bekamen Geld für die Sammelbüchse.